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Erstveröffentlichung:
01.01.2012

letzte Änderung:
27.04.2012

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News 2012

Jahresüberblick Mallorca-Seite:

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Meldungen und Neuigkeiten aus dem Jahr 2012

(gerne nehme ich zusätzliche Informationen auf oder Korrekturen vor)

Viele Informationen stammen von:

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Januar - Februar - März - April - Mai - Juni - Juli - August - September - Oktober - November - Dezember

Januar

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01.01.2012 - Ein gesundes Neues Jahr allen Besuchern von www.eisenbahn-auf-mallorca.de

Inselradio Meldung vom 05.01.2012:
Llucmajor kämpft um die geplante Formel-1-Strecke

Der Inselrat hatte letzten Sommer erklärt, dass der Ausbau der bereits bestehenden Rennstrecke nicht im öffentlichen Interesse liegt - durch die Bauarbeiten würde wertvoller Naturraum zerstört. Dagegen wehren sich nun die privaten Investoren des Projekts, sie haben eine Klage eingereicht ...

Anmerkung Site-Admin: Wie unterschiedlich “privates” Interesse doch sein kann. Einmal wird es so gesehen und dann wieder anders, ganz so, wie man es gerade braucht. Und eine Formel-1-Strecke braucht es auf Mallorca nun nicht wirklich ...

Inselradio Meldung vom 11.01.2012:
Mallorcas Elektrozüge sollen ab Februar fahren

Zurzeit werden noch die Aufträge für die Instandsetzung der Schienenwege und die Schulung des Betriebspersonals vergeben. Teile dieser Aufgaben wird die Firma Tecologia Avanzada für ein Jahr übernehmen. Das Auftragsvolumen beträgt 950.000 Euro. Die Entscheidung darüber traf der Verwaltungsrat der Malloquinischen Schienenverkehrsbetriebe (SFM) am Montag

Mallorca Zeitung – Quelle: http://www.mallorcazeitung.es/ - Nr. 610, 12. – 18. Jan. 2012
Historische Lokomotive auf Mallorca verschrottet

Das „Krokodil“ gilt unter Eisenbahn-Fans als legendär, jetzt gibt es weltweit nur noch sechs Einheiten

Auf Mallorca ist eine „Krokodil“-Lokomotive im Wert von etwa 100.000 Euro verschrottet und in Teilen für nur 10.000 Euro verkauft worden. Das riesige Gefährt kam im Jahr 2000 auf die Insel und sollte auf der Strecke zwischen Palma und Sóller eingesetzt werden. Es war im Rahmen eines Handels mit dem baskischen Eisenbahnmuseum gegen eine Straßenbahn, die bis 1955 in Bilbao im Einsatz gewesen war, ausgetauscht worden, und niemals auf Mallorca unterwegs.

Óscar Mayol, Chef der Firma Ferrocarril de Sóller, begründete die Entscheidung, die 1928 gebaute Lokomotive zu verschrotten, laut der Zeitung „Diario de Mallorca“ mit den Worten: „Sie taugte nichts.“ Man habe die Nase voll davon gehabt, das Gefährt ständig auf einem Abstellgleis bei Bunyola vor sich hinrosten zu sehen.

Nach Auskunft des kürzlich als Chef des baskischen Eisenbahnmuseums in Bilbao ausgeschiedenen Experten Juanjo Olaizola gibt es nunmehr weltweit lediglich sechs Krokodil-Lokomotiven, von denen jede einzelne einen Wert von mindestens 100.000 Euro habe. Er bezeichnete die Entscheidung, die Lokomotive von Mallorca zu verschrotten, als Fehler und befremdlich.

Anmerkung Site-Admin: Hierzu noch ein paar Bemerkungen von Herrn Werling (AAFB):

Die Betriebsleitung der Soller-Bahn hat das 100. Jubiläum der Bahn schlecht begonnen. Vor vier Tagen ließ sie die Brown Boveri Lok, die in Son Reus stand, verschrotten. Die Alteisen Firma hat für die 20 t der Lok 10000 ¤ bezahlt. Weder mein Verein (AAFB), noch der Verein der Vaporisten [Anmerkung Admin: Dampflokfreunde] wurden benachrichtigt.

Es gab im Ganzen zehn dieser Loks. Vier wurden schon vor Langem verschrottet drei stehen im Museum von Azpeita und eine weiss ich wo. Die Soller-Bahn hatte vor etwa sieben Jahren diese Lok nach Mallorca kommen lassen, hatte sie auf 3 Fuss umgespurt, aber nie in Betrieb gesetzt.

Es ist eine Schande, denn solch eine Lok gehört doch zum Eisenbahn-Erbe und hat ein besseres Ende verdient. Es gibt Sammler die bereit sind 100 000 ¤ für solch eine Lok zu zahlen. Die Schande ist umso größer, da man die Lok sicher in der Stiftung Ferrocaib aufnehmen konnte. Man meint dass die Soller-Bahn nicht auf die 10 000 ¤ angewiesen ist. Die Direktion der Bahn sagte sie ist nicht mehr wert als Schrotteisen da sie ganz vergammelt ist. Die Direktion würde im Stande sein die Kathedrale abzureißen denn sie besteht ja auch als ganz alten Steinen...

Anmerkung Site-Admin:

Es handelt sich bei dieser Lokomotive um die 4.010 der Baskischen Eisenbahnen FV (Ferrocarriles Vascongados, heute EuskoTren). Das Fahrzeug sollte ursprünglich umgespurt werden und auf der FS hauptsächlich für Dienstzüge zum Einsatz kommen.

Die Lok ist auch kein “richtiges Krokodil”, sondern wie die E44 der DR(G) eine Bo’ Bo’ Drehgestelllok. Bei den Krokodilen wie der Be 6/8 oder Ce 6/8 der SBB oder auch E94 DR(G) besteht das Fahrzeug aus drei Teilen, wobei das Mittelteil drehbar mit den beiden äußeren Fahrzeugteilen, welche die Antriebsachsen enthalten, verbunden ist.

Mitteilung von Herrn Busch vom 19.01.2012/Eintrag 22.01.2012
Seit dem 11.01.2012 rollen die neuen Triebzüge der Reihe 81 im offiziellen Betrieb zwischen Palma EI und Inca. Herr Busch hat selbst an dieser ersten offiziellen Fahrt teilgenommen.

Die ersten Bilder dazu finden Sie in der Gallerie.

Inselradio Meldung vom 28.01.2012:
Weniger Fahrgäste in Palmas Stadtbussen
Das städtische Verkehrsunternehmen rechnet damit, in diesem Jahr rund 2,6 Millionen Passagiere weniger zu transportieren als im Vorjahr. Grund dafür sind die Preiserhöhungen von 23 Prozent, die das Unternehmen Anfang des Jahres durchgesetzt hat sowie die Abschaffung der Gratisbeförderung von Kindern und Jugendlichen bis 16 Jahren. Aber auch die Kürzung der Fahrtzeiten und die Umstrukturierungen der Routen tragen dazu bei. Im letzten Jahr haben die Verkehrsbetriebe Palmas insgesamt über 43,5 Millionen Menschen in ihren Bussen transportiert.

Anmerkung hierzu von Herrn Nowak: wie wird das wohl bei den Eisenbahnen sein?

Februar

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Inselradio Meldung vom 08.02.2012:
Zugversteigerung auf Mallorca
Unter den Hammer gebracht werden die insgesamt 13 Eisenbahnen mit 2 oder drei Wagons von Mallorcas Eisenbahngesellschaft SFM. Ihr Gesamtwert beläuft sich auf 10 Millionen Euro. Die SFM hatte bereits vor einiger Zeit eine ähnliche Versteigerung initiiert. Damals standen den Bietern jedoch weitaus weniger Wagen zur Verfügung, wodurch sich ein Ankauf sich für sie nicht rentierte. Diesmal befinden sich unter den angebotenen Zügen auch die Unfallwagons vom Mai 2010. Damals war eine Mauer an der Strecke Richtung Sineu eingestürzt.

Mallorca Magazin – KW 07/2012 - 17.02.2012
Quelle: http://mallorcamagazin.com/

Elektrozug zwischen Palma und Inca in Betrieb

Balearenministerpräsident José Ramón Bauzá hat am Donnerstag in Inca offiziell den neuen Elektrozug zwischen Palma und dem Knotenpunkt der Bahnstrecken nach Inca und Sa Pobla eingeweiht. Vor mehr als 100 Gästen nannte er die Elektrifizierung der Strecke einen „Wendepunkt“. 

Der Bau der Leitungen hat insgesamt 100 Millionen Euro gekostet. Jährlich sollen dafür 25 Prozent der Betriebskosten eingespart werden. Die Strecke Palma-Inca können Bahnreisende jetzt fünf Minuten schneller absolvieren als vorher. Langfristig ist laut Umweltminister Biel Company geplant, die Bahn bis Sa Pobla und Manacor zu elektrifizieren.

Mallorca Magazin – KW 09/2012 - 27.02.2012
Quelle: http://mallorcamagazin.com/

Mit Bus und Bahn über die Insel

Die Zeitung schreibt: Das Streckennetz der Busse auf Mallorca wurde in den vergangenen Jahren kräftig ausgebaut. Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzen will, kann viele Orte mit Bahn oder Bus gut und günstig erreichen.

weiter heißt es: Zugegeben, abgelegene Strände oder idyllische Aussichtspunkte in den Bergen erreicht man auf Mallorca nur schwer mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Doch wer sich innerhalb der Städte und Dörfer oder kreuz und quer zwischen den Orten der Insel hin und herbewegen will, findet ein dichtes Netz an Bussen und Bahnen vor, die die Fahrgäste teilweise im Minutentakt und darüber hinaus zu günstigen Preisen transportieren. Zwar wurde auf Mallorca - im Verhältnis zu Regionen in Deutschland - erst spät in das öffentliche Verkehrsnetz investiert, doch vor allem in den vergangenen vier Jahren hat sich allerhand getan. Allein das Verkehrsnetz der Überlandbusse der Firma TIB besteht heute aus 75 Busverbindungen im Winter, 106 im Sommer und insgesamt 1123 Haltestellen inselweit. Noch 2007 lag die Frequenz auf vielen Strecken 30 bis 50 Prozent niedriger als heute, einige Verbindungen, wie beispielsweise die zwischen Son Serra de Marina und Santa Margalida, gab es noch gar nicht.

Es werden auch Ausführungen zu den Fahrpreisen gemacht:
Hinzu kommt eine Preispolitik, die es ermöglicht, die Dienste verschiedener Verkehrsanbieter miteinander zu verbinden: Mit der "Tarjeta Intermodal" kann man Busse, Bahn, Metro und in Manacor, Inca und Palma sogar Fahrräder zu einem Tarif nutzen. Die Tarjeta wird für jeden Einwohner der Insel angeboten, der Preis hängt davon ab, für wie viele der fünf Zonen auf der Insel die Karte genutzt werden soll. Bonuskarten werden für je 20 (T20) oder 40 (T40) Fahrten angeboten, die innerhalb von drei Monaten oder sechs Wochen abgefahren werden müssen. 50 Prozent Ermäßigung auf den normalen Fahrpreis wird den Inhabern der "Tarjeta Intermodal" dann gewährt, wenn sie entweder jünger als 26 oder älter als 65 Jahre sind oder einer kinderreichen Familie (ab drei Kindern) angehören.

Hinweise zu den Fahrpläne folgen:
Übersichtliche Informationen über Fahrpläne und Strecken finden sich auf der Seite des Umwelt- und Verkehrsministeriums der Balearen, www.caib.es. Alternativ gibt man bei Google ,,TIB Mallorca" ein und klickt auf den ersten Eintrag. Eine gute Übersicht über alle Fahrpläne und das gesamte Streckennetz der Busse und Bahnen auf Mallorca kann man auch auf einer weiteren der Internetseite des Verkehrsministeriums, www.consorci detransports.org, entdecken. Alle Informationen zu den öffentlichen Verkehrsmitteln auch den Bussen der EMT (Empresa Municipal de Transporte) innerhalb Palmas und den Zügen der SFM (Servicios Ferroviarios Mallorca) sind hier übersichtlich aufgeführt.

Aufteilung der Linien in Zonen:
Ebenso haben die Linien und Zonen hier ein System: Alle 100er-Busse befahren den Südwesten der Insel, die 200er decken die Tramuntana ab, die 300er die Ebene ,,Pla", die 400er den Osten der Insel und die 500er Linien befahren den Süden Mallorcas. Die oben genannte Seite bietet außerdem einen Routenplaner für längere Strecken auf der Insel. Mit Hilfe von Google Maps und den Fahrplänen der Verkehrsbetriebe werden Abfahrts- und Ankunftszeiten, verschiedene Anfahrtsmöglichkeiten mit Bahn oder Bus sowie die Dauer der Teilstrecken genau angegeben.

Hinweise für Radfahrer:
Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, sollte wissen, dass in Bussen grundsätzlich keine Räder transportiert werden. Die Bahn von Palma nach Manacor hingegen, die ab Inca auch eine Nebenstrecke nach Llubí, Muro und Sa Pobla bietet, erlaubt auf einigen Fahrten die Mitnahme von Rädern. Diese sind im Fahrplan der Bahn extra gekennzeichnet.

zum Stadtverkehr in Palma wird geschrieben:
Viel investiert wurde seit 2007 auch in den öffentlichen Nahverkehr der Inselhauptstadt. Moderne, mit Gas betriebene Busse gehören heute zur Flotte der EMT, die in Palma mehr als 30 Linien anbietet. Günstig ist das Busfahren hier für die Einwohner der Stadt zudem: Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren fahren gratis, ebenso wie Inhaber der "Carnet Gran A". Eine einfache Fahrt kostet 1,25 Euro, mit der "Tarjeta Ciudadana" zahlt ein Fahrgast zwischen 15 und 65 Cent, je nach Alter (Rentner) oder Anzahl der Kinder in der Familie. Auch Angaben über den Nachtbus "Bus de Nit" sowie über den Sightseeingbus in Palma und den Touristenzug an der Playa findet man hier.

STRECKEN UND FAHRPLÄNE mit Links zu den jeweiligen Webseiten:

www.caib.es - offizielle Website der Balearen-Regierung
www.emtpalma.es - Seite des städtischen Nahverkehrsbetriebs EMT Palma
www.consorcidetransports.org - die Seite des Verkehrsministeriums

März

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Inselradio Meldung vom 04.03.2012:
Br
athänchen haben auf Mallorca einen Zug aufgehalten

Der Fahrer eines Kleintransporters hatte seinen mobilen Grillstand gestern gegen einen Bordstein gesteuert und dadurch die Kontrolle verloren. Daraufhin kippte das Gefährt um und landete auf den Gleisen der Zugstrecke Palma – Inca in der Nähe von Sineu. Der herannahende Zug stoppte noch rechtzeitig, wodurch ein Zusammenstoß verhindert werden konnte. Zeugen des Unfalls riefen umgehend die Polizei. Etwa zehn Beamte und Passanten halfen daraufhin, den Hähnchentransporter wieder aufzurichten und von den Gleisen zu entfernen. Kurze Zeit später konnte der Zug seine Fahrt fortsetzen, verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Mallorca Zeitung – Quelle: http://www.mallorcazeitung.es/ - KW10 - 2012
100 Jahre Roter Blitz: Der Bummelzug auf Mallorca feiert Geburtstag

Feierlichkeiten beginnen mit einer Ausstellung


Die Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des „Roten Blitzes" auf Mallorca haben mit einer Ausstellung begonnen. Die Geschichte des Bummelzugs, der zwischen Palma und Sóller im Norden von Mallorca verkehrt, ist bis zum 6. Mai in einer Ausstellung im Museum Can Prunera in Sóller zu sehen. Ausgestellt werden historische Dokumente, alte Maschinenteile, Fotografien sowie weitere Zeugnisse aus der bewegten Geschichte der Eisenbahn, die sich im Laufe der Jahrzehnte vom Güterzug zur touristischen Attraktion gewandelt hat.

Der Präsident der Eisenbahngesellschaft, Oscar Mayol, lobte den Pioniergeist der damaligen Unternehmer, der die Eisenbahn ermöglicht habe, genauso wie Anpassungsfähigkeit der Eisenbahn an die modernen Zeiten. Viel Lob gab es außerdem von Inselratspräsidentin Maria Salom (Volkspartei, PP) und dem Bürgermeister von Sóller, Carlos Simarro.

Ausstellung (deutschsprachig) - 100 Jahre Roter Blitz
Ort: Museum Can Prunera, Carrer de la Lluna 86, Sóller

El Ferrocarril de Sóller, 100 anys de trajecte (1912 – 2012)
09. März – 06. Mai 2012 - täglich 10:30 Uhr bis 18:30 Uhr

Mallorca Magazin – KW 10/2012 - 09.03.2012
Quelle: http://mallorcamagazin.com/

Manacor – Tram soll durch den Ort fahren - Rathaus ist weiterhin dagegen

Die Strecke der geplanten Bahn von Palma nach Artà wird möglicherweise doch oberirdisch durch Manacor verlaufen. Die Balearen-Regierung gab dafür jetzt grünes Licht.Momentan ruhen die Arbeiten an der Bahnstrecke, weil die Finanzierung unklar ist. In der Vergangenheit war darüber gestritten worden, ob die Bahn oberirdisch oder unterirdisch durch Manacor fahren soll. Das Rathaus plädierte für die unterirdische Variante, da ansonsten Gefährdungen und Belästigungen entstehen würden.Manacors Bürgermeister Antoni Pastor hat bereits angekündigt, dass das Rathaus bei seiner ablehnenden Meinung bleibt.

Port de Sóller – Meerespromenade bald fertig - Bauarbeiten gehen weiter, Sandaufschüttung beginnt

Die neue Strandpromenade von Port de Sóller steht kurz vor der Fertigstellung. Baufirmen haben vor wenigen Tagen die Arbeiten wieder aufgenommen, derzeit wird die Promenade gepflastert. Die Straßenbahnschienen befinden sich bereits einige Meter landeinwärts und führen nicht mehr direkt am Meer entlang, damit man in Zukunft in erster Linie spazieren kann. Die Freigabe der Promenade ist aber erst für Juni zu erwarten, weil noch Details wie Bänke und Straßenbeleuchtung eingebaut werden müssen. Auch für die Regeneration des Strands von El Través laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Nach Angaben der Küstenbehörde soll noch vor Ostern Sand aus dem Süden Spaniens herangeschafft werden, um rechtzeitig zu Saisonbeginn das Baden zu ermöglichen. Bürgermeister Carlos Simarro und die örtlichen Hoteliers zeigten sich erfreut über die Fortschritte. Vor einigen Wochen gab es noch die Befürchtung, dass sich die Bauarbeiten und die Sandaufschüttung bis 2013 verzögern könnten.

Inselradio Meldung vom 13.03.2012
Der rote Blitz von Sóller feiert Jubiläum

Der berühmte Bummelzug wird nächsten Monat 100 Jahre alt. Aus diesem Anlass haben schon jetzt die Feierlichkeiten begonnen. Im Museum Can Prunera zum Beispiel gibt es eine Ausstellung zur Geschichte der historischen Straßenbahn. Zu sehen sind Fotos, alte Maschinenteile und Dokumente aus den letzten Jahrzehnten. Geöffnet hat das Museum täglich von 10:30 Uhr bis 18:30 Uhr. Früher diente die Bahn unter anderem dem Transport von Orangen, die im fruchtbaren Tal von Sóller angebaut werden. Mit dem Bau moderner Straßen verlor der rote Blitz an Bedeutung, wurde dann jedoch mit den vielen Urlaubern immer attraktiver und zählt mittlerweile zu den beliebtesten Touristenattraktionen der Insel.

Inselradio Meldung vom 13.03.2012
Neue Umgehungsstraße für Son Servera

In den letzten Monaten kam es in der Gemeinde immer wieder zu Protesten der Anwohner. Sie forderten die Öffnung der Landstraße nach Cala Millor. Diese wurde im Mai letzten Jahres für den Verkehr gesperrt, als dort mit dem Bau der Zugverbindung Artá-Manacor begonnen wurde. Seitdem müssen Autofahrer, die von Son Servera nach Cala Millor wollen, einen großen Umweg fahren. Gestern haben die Behörden eine Vereinbarung zur Lösung des Problems vorgestellt. Noch vor Beginn der Hauptsaison soll eine neue Umgehungsstraße errichtet werden. Die Strecke ist etwa 270 Meter lang und sieben Meter breit. Der Bau wird etwa 150.000 Euro kosten.

Inselradio Meldung vom 15.03.2012:
Stromausfall und Verspätungen zur Rush Hour

Am 14. März gegen 7:45 Uhr standen die elektrisch betriebenen Züge Mallorcas plötzlich still. Grund hierfür war eine Störung in der Stromversorgung, die erst nach einer halben Stunde behoben werden konnte. Die Fahrgäste beklagten sich nicht nur über die Verspätung, sondern auch darüber, dass sie nicht über den Grund der Fahrtunterbrechung informiert wurden. Die mallorquinischen Bahnbetriebe entschuldigten sich gestern in einer Pressemitteilung für den Vorfall.

Mallorca Zeitung - Quelle: http://www.mallorcazeitung.es/ - Kw 12/2012 vom 23.03.2012

Roter Blitz: Gericht hebt Geldstrafe für Eisenbahn-Gesellschaft auf

Den Betreibern war vorgeworfen worden, ihre marktbeherrschende Stellung ausgenutzt zu haben

Der Oberste Gerichtshof Spaniens hat eine Geldstrafe für die Eisenbahngesellschaft Tren de Sóller in Höhe von 318.000 Euro aufgehoben. Die Betreibergesellschaft des Bummelzugs „Roter Blitz", der zwischen Palma und Sóller an der Nordküste von Mallorca verkehrt, war zu der Geldbuße im Jahr 2008 verurteilt worden. Das Gericht in erster Instanz hatte es als erwiesen angesehen, dass die Gesellschaft ihre marktbeherrschende Stellung ausgenutzt und Fahrkarten bevorzugt an Kunden vertrieben habe, die auch eine Schiffsfahrt von Port de Sóller an den Strand von Sa Calobra bei einer Ausflugsfirma buchten.

In dem jetzigen Urteil wird zwar die marktbeherrschende Stellung von Tren de Sóller bestätigt. Es könne jedoch nicht davon die Rede sein, dass diese Stellung ausgenutzt worden sei, da es sich um eine Konzession handle. Es liege in ihrer Natur, dass es in diesem Bereich nur einen Anbieter und deswegen keinen Wettbewerb gebe.

April

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Mallorca-Zeitung KW15/2012, Samstag 14.04.2012:
100 Jahre “Roter Blitz”: Das ewige Bähnlein

Früher ultramodern, heute urig: Seit nunmehr 100 Jahren ruckelt der Bummelzug von Palma nach Sóller. Eingeweiht wurde die Zugverbindung am 16. April 1912 – einen Tag nach dem Untergang der „Titanic"

INGO THOR: “Für die Menschen aus Sóller und Umgebung muss es eine Art Wunder gewesen sein: Plötzlich, man schrieb das Jahr 1912, war es möglich, aus dem toten Winkel der Insel schnell in das nur knapp 30 Kilometer südlich gelegene Palma zu gelangen, ohne auf unbequemen Eselskarren mit Ach und Krach hohe Berge überqueren zu müssen, um irgendwann, mit Pech erst am nächsten Tag, in der Inselhauptstadt anzukommen.”

Man stieg nach dem 16. April – dem Tag der feierlichen Eröffnung – einfach in diese wunderbar modern glänzenden Holzwaggons, und eine bärenstarke Schmalspur-Dampflok zog dieselben mit etwa 30 Stundenkilometern gemächlich, aber stetig über hohe und wohlgeformte Brücken und durch 13 mühevoll in die Felsen des Tramuntana-Gebirges getriebene Tunnel, von denen einer sogar fast drei Kilometer lang ist. In der ersten Klasse gab´s weiche Sessel. Man wurde von bemützten und mit kleinen Trompeten ausgestatteten Schaffnern betreut, die auf den Dorf-Bahnhöfen mit Hilfe von noch so einer Neuerung – Telefonen – Kontakt zu Kollegen aufnahmen. Auch dass man im Bahnhofs-Restaurant des Orangen-Orts unter Lüstern von Kellnern im Frack bedient wurde, wird in der Region hinter den sieben Bergen für viel Staunen gesorgt haben. Wobei dieses Wunderwerk der Technik natürlich nicht in fünf Jahren für viel Geld in die Felsen gehauen worden war, um den sollerics die Sprache zu verschlagen. Vielmehr ging es den privaten Initiatoren darum, die verderblichen landwirtschaftlichen Produkte aus dem Tal so schnell und günstig wie möglich nach Palma zu schaffen. Und überhaupt: Eine Eisenbahn war einfach toll, man wollte schließlich mit der Modernisierung mithalten. Es war eine Zeit, in der technischer Fortschritt noch als „kolossal" empfunden wurde. Dass einen Tag vor der Strecken-Eröffnung auf Mallorca die „Titanic" mit Mann und Maus im eiskalten Nordatlantik unterging, sorgte zwar für Bestürzung, erschütterte aber den Fortschrittsglauben nicht im Geringsten. Erst recht nicht auf der – verglichen mit Kontinental-Europa – zurückgebliebenen Bauern- und Esel-Insel Mallorca. Was neu war, war gut. Und so blieb denn auch die Sóller-Bahn jahrelang der letzte Schrei auf der Insel. Sie wurde gehegt und gepflegt, erst recht nach der Elektrifizierung durch die deutsche Firma Siemens-Schuckert im Juli 1929. Die Bedeutung des Zugs für die Landwirtschaft geriet allerdings mit der Motorisierung auf den Straßen nach und nach ins Hintertreffen. Immer interessanter als Einnahmequelle wurden dafür die Reisenden, die das Gebirgsabenteuer in dem Insel-Zug von Beginn an zu schätzen wussten. Der Stolz auf das Erlebnis brachte es auch mit sich, dass die Tickets früher liebevoll in bunt bebilderte „scrapbooks" geklebt wurden. Im Laufe der Jahrzehnte wurden die Urlauber bekanntlich immer mehr, und mit ihnen stieg auch die entsprechende Nachfrage nach Erlebnis, Flair und Nostalgie. Wo anders konnte man diese perfekte Kombination aus spektakulären Ausblicken in tiefe Täler und faszinierender alter Technik genießen? Der Sóller-Zug wurde deswegen nicht rüde abgewrackt oder etwa durch seelenlose Schienenbusse ersetzt, sondern sieht heute noch genauso aus wie früher, nur dass die knarrenden Holzbänke nicht mehr für modern, sondern für beglückend urig gehalten werden.

Ausflug und Ausstellung: Der Bahnhof in Palma befindet sich direkt an der Plaça d´Espanya in der C/. Eusebio Estada, 1. Die Hin- und Rückfahrt nach Sóller kostet 17 Euro. Kinder bis drei fahren gratis, Kinder von drei bis sieben zahlen die Hälfte. Weitere Infos unter: www.trendesoller.com.

Noch bis zum 6. Mai ist im Museum Can Prunera (C/. Lluna, 90) in Sóller eine Ausstellung zur Geschichte des Zuges anlässlich des 100-jährigen Jubiläums zu sehen.

Mallorca-Magazin, KW15-2012, Meldung vom 12.04.2012:
Sóller-Zug wirbt um Residenten -
Spezielle Rabatte sollen die Fahrt verbilligen

Die Betreiber des Zuges zwischen Palma und Sóller wollen verstärkt Insulaner als Fahrgäste gewinnen. Die neue Preisliste, die noch von der Balearen-Regierung genehmigt werden muss, sieht Rabatte in Höhe von 20 bis 30 Prozent vor. Die Ermäßigung soll denjenigen gewährt werden, die sich bei Ticketkauf als Residenten ausweisen können. Die bevorstehende Neuerung würde auch für die Straßenbahnfahrt von Sóller nach Port de Sóller gelten. Mit der künftigen Preisgestaltung einher geht die Einführung eines Hin- und Rückfahrtickets zwischen Palma und Port de Sóller für 28 Euro (20 Euro für Balearen-Residenten). Die einfache Zugfahrt Palma – Sóller wird dann 12,50 Euro (9 Euro) kosten, die Tramfahrt zum Port 5 Euro beziehungsweise 3,50 Euro. Die Bahngesellschaft feiert in diesen Tagen den 100. Geburtstag des "Roten Blitzes", wie der Zug oft genannt wird. Am Samstag, 14. April, findet ab 19 Uhr eine große Fiesta auf der Plaça d'Espanya am Bahnhof von Sóller statt.

Inselradio Meldung vom 09.04.2012
Auf Mallorca ist Zug fahren beliebter denn je

2011 registrierte die staatliche Bahngesellschaft SFM über vier Millionen Passagiere, rund vier Prozent mehr als noch im Vorjahr. Somit hat sich die Anzahl der Fahrgäste in der letzten Dekade sogar fast verdoppelt. Bis auf 2010, wurden jährlich Passagierrekorde verzeichnet. Die Bahnstrecke wurde erst kürzlich für 100 Millionen Euro umgebaut und so fahren zwischen Palma und Inca nun energiesparende Elektrozüge. Nach Sa Pobla und Manacor hingegen sind weiterhin Diesellokomotiven im Einsatz. Die für die Modernisierung notwendigen 50 Millionen Euro konnten bisher nicht aufgebracht werden.

Inselradio Meldung vom 13.04.2012
Palmas Metro verzeichnet einen Passagierrückgang

Laut nationalem Statistikinstitut INE nutzten im Februar rund 90.000 Menschen die U-Bahn zwischen der Plaça de España und der Balearenuniversität- das sind etwa 15 Prozent weniger als im gleichen Monat des Vorjahres. Die Metro von Palma ist somit in ganz Spanien die einzige Stadtbahn, die Fahrgäste verloren hat. In den übrigen Regionen wird das Beförderungsmittel immer beliebter und so stieg landesweit die Passagieranzahl durchschnittlich um rund 2,3 Prozent.

Inselradio Meldung vom 14.04.2012
Der rote Blitz feiert Jubiläum

Die berühmte Schmalspureisenbahn zwischen Palma und Sóller wird am kommenden Montag 100 Jahre alt. Aus diesem Anlass sind alle Interessierten bereits heute um 19:00 Uhr zu den Feierlichkeiten auf der zentralen Plaça de Espanya des Ortes eingeladen. Dort können Besucher lokale Spezialitäten probieren und bei der Buchvorstellung des Bildbandes „El Ferrocarril de Sóller” dabei sein. Außerdem gibt es im Museum Can Prunera noch bis zum 6. Mai eine Ausstellung zur Geschichte der historischen Straßenbahn. Zu sehen sind Fotos, alte Maschinenteile und Dokumente aus den letzten Jahrzehnten. Früher diente die Bahn unter anderem dem Transport von Orangen, die im fruchtbaren Tal von Sóller angebaut werden. Mit dem Bau moderner Straßen verlor der rote Blitz an Bedeutung, wurde dann jedoch mit den vielen Urlaubern immer attraktiver, heute zählt eine Fahrt mit der Nostalgiebahn zu den touristischen Highlights Mallorcas.

Mallorca-Magazin, KW16-2012:
100 Jahre Sóller-Bahn mit Kunstwerk "Schwarze Maja"
- Ministerpräsident enthüllt ein von Joan Miró inspiriertes Denkmal

Mit einem offiziellen Festakt haben Mallorcas Politiker und Unternehmer das 100-jährige Bestehen der Sóller-Bahn begangen. Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten war die Enthüllung eines von Joan Miró inspirierten Denkmals: die „Schwarze Maja". Die „Schwarze Maja" ist ein moderner Gegenentwurf zur „Nackten Maja", dem berühmten Ölgemälde des spanischen Malers Francisco de Goya, vollendet 1800. (Von Goya gibt es auch eine Version der „Bekleideten Maja".) „Maja" bedeutet im Spanischen auch "hübsches Mädchen". Das als Keramikwand gestaltete Werk wurde von dem Künstler Joan Gardy Artigas geschaffen. Das Denkmal, das den Bahnhof von Sóller ziert, wurde von Ministerpräsident José Ramón Bauzá sowie Bahn-Chef Oscar Mayol enthüllt. Zum Festakt am Montagabend in Sóller hatten sich die Spitzen der Balearen-Gesellschaft versammelt. Regierungschef Bauzá nannte den Zug eine "Maschine mit Seele", die Kultur und Geschichte verbinde. Der Zug erlaube, "die Insel in einem anderem Rhythmus zu genießen."

Inselradio Meldung vom 14.04.2012
Der rote Blitz feiert Jubiläum

Die berühmte Schmalspureisenbahn zwischen Palma und Sóller wird am kommenden Montag 100 Jahre alt. Aus diesem Anlass sind alle Interessierten bereits heute um 19:00 Uhr zu den Feierlichkeiten auf der zentralen Plaça de Espanya des Ortes eingeladen. Dort können Besucher lokale Spezialitäten probieren und bei der Buchvorstellung des Bildbandes „El Ferrocarril de Sóller” dabei sein. Außerdem gibt es im Museum Can Prunera noch bis zum 6. Mai eine Ausstellung zur Geschichte der historischen Straßenbahn. Zu sehen sind Fotos, alte Maschinenteile und Dokumente aus den letzten Jahrzehnten. Früher diente die Bahn unter anderem dem Transport von Orangen, die im fruchtbaren Tal von Sóller angebaut werden. Mit dem Bau moderner Straßen verlor der rote Blitz an Bedeutung, wurde dann jedoch mit den vielen Urlaubern immer attraktiver, heute zählt eine Fahrt mit der Nostalgiebahn zu den touristischen Highlights Mallorcas.

Inselradio Meldung vom 16.04.2012
Der rote Blitz wird heute 100 Jahre alt

Seit 1912 verbindet die historische Eisenbahn Palma mit dem Städtchen Sóller im Inselnorden. Aus diesem Anlass findet heute Abend die offizielle Jubiläumsfahrt statt. Los geht es um 18:00 Uhr in der Inselhauptstadt. Mit der Ankunft in Sóller, beginnen auch die Feierlichkeiten: In Anwesenheit lokaler Autoritäten werden Mirós Keramikgemälde „La Maja Negra“ und eine Gedenktafel, die an die letzten 100 Jahre erinnert, eingeweiht. Um 21:30 Uhr treten die Besucher dann die Rückfahrt nach Palma an. Für die 27 Kilometer lange Strecke braucht der Zug eine Stunde.

Inselradio Meldung vom 17.04.2012
Die Umgebung von Incas Bahnhof wirkt verwahrlost

Zahlreiche Anwohner beklagen den schlechten Zustand der erst vor wenigen Jahren renovierten Park- und Sportanlage in der Stadt. Die Bodenbeläge verwittern besonders auf dem Basketballplatz, mehrere Absperrungen blockieren Fußgängerwege und freiliegende Stromkabel von Straßenlaternen stellen eine potentielle Gefahrenquelle für spielende Kinder dar. Ob und wann Incas Behörden angesichts der Beschwerden handeln werden, bleibt abzuwarten.

Site-Admin am 27.04.2012:

Der lange geplante, immer wieder verschobene neuerliche Besuch der Insel hat nun vom 20.04. bis 23.04. stattgefunden. Mit einer neuen Menge an Eindrücken, Erinnerungen an neu gewonnene Freunde bin ich am Montag Nacht zurück gekehrt. Man möge mir etwas Zeit lassen, alles aufzuarbeiten. Es gibt eine Menge an Einblicken - demnächst auf dieser Seite.

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